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Mit Wonder Woman betrat 1941 die erste SuperheldIN die Comicliteratur. Das Multitalent William Moulton Marston (Psychologe, Anwalt, Erfinder, Feminist und eben Comicbuchautor!) ließ sich bei seiner Schöpfung der Kriegerprinzessin und Halbgöttin aus seinem nächsten Umfeld inspirieren: in einer Ménage à trois lebte er mit Frau Elizabeth und Geliebten Olive. Er hatte die Vision von einer gänzlich neuen Superheldenfigur; diese triumphierte nicht mit roher Gewalt, ihre Stärke basierte auf Liebe. „Mach eine Frau aus ihr!“, habe ihn Elizabeth wohl aufgefordert. Superkräfte durften im Schöpfungsprozess nicht fehlen und Marston stattete seine Princess Diana of Themyscira (Deckname Diana Prince) u.a. mit Stärke, Telepathie, Allsprachigkeit und Super-Atem aus. Zudem war sie athletisch, charmant und eine große Strategin.

Ich bin kürzlich in Sachen power posing auf die heroische Brünette gestoßen. Wonder Woman dient uns heute noch als hervorragendes Vorbild: Arme auf die Hüften, Füße schulterbreit, Brust raus, Kinn hoch (2 Minuten verweilen, wirken wonderful)! Manche Superkräfte können wir uns durchaus aneignen. Darum ging es gestern in einem kurzen Krisengespräch mit einer Klientin.

Was ist Deine spezielle Superkraft? Könntest Du aktuell eine spezielle Superkraft besonders gut gebrauchen? Kennst Du jemanden mit dieser Superkraft? Was wäre ein erstes Indiz dafür, dass Du dieser Kraft mächtig bist?

Meine spezielle Superkraft ist #Begeisterung. Gestern am frühen Morgen hätte ich gerne Wonder Woman’s Super-Atem (in Form von Geduld) gehabt. Erst einmal Innehalten ein erstes Indiz.

#superkraft #superheldin #youwonderwoman

Wonder Woman

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